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| Trainingslager 2013

Trainingslager Vogesen 2013

27.September - Gegen 21 Uhr abends, bereits im dunkeln, kam ich mit der Nachhut im Vogesentrainingslager an. Nach einem freundlichen Empfang, einem gemütlichen Abendessen wurden schnell die Zimmer eingerichtet und sich umgezogen. So begann das erste Nachttraining mit dem Thema: Ablauf der Tekki Shodan. Zusammen mit den Damen vom Qigong lernten wir Schritt für Schritt den Ablauf der Kata unter erschwerten Bedingungen. Zwar gab es eine Lampe die den Ascheplatz in ein gedämpftes Licht warf, jedoch verhinderte sie nicht die Freitagsmüdigkeit.

Nach einem eher mäßigen Trainingserfolg begann der entspannte Teil des Abends. Gemütlich saßen wir bis in die Nacht zusammen, spielten BlackStories und später in kleinerer Runde Kakerlakensalat. Vor Sonnenaufgang versammelten sich alle wieder auf dem Trainingsplatz vor dem Haus um mit aufgehender Sonne Bewegungen aus dem Qigong zu üben. Nach einigen anspruchsvollen Übungen trennten sich die Gruppen. Überraschenderweise konnten wir die Tekki Shodan schon deutlich flüssiger laufen als noch wenige Stunden zuvor.

Nach einer belebenden Trainingseinheit gab es nun endlich Frühstück – Brötchen, Spiegelei und Kuchen. Zwischen verschieden Trainingseinheiten zu den Anwendungen der Tekki und ihrer Theorie, gab es zahlreiche Möglichkeiten sich (sinnvoll) zu beschäftigen. So konnte man sich mit der Geschichte und verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten der Tekki beschäftigen, sich im Schwertkampf oder Bogenschießen üben oder auch einfach mal etwas entspannen.

Nach gemeinsamen Grillen am Abend blieben wir noch lange in großer Runde und gelöster Stimmung sitzen und genossen den Abend. Etwas später standen wir zum zweiten Nachttraining wieder versammelt und mit Bo’s ausgerüstet auf dem Trainingsplatz. Nach zahlreichen interessanten und neuen Übungen fanden wir uns in kleinerer Runde am Tisch vor dem Haus wieder. Dort entwickelte sich schon bald ein angeregtes Gespräch über die Ursprünge des Karate und auch über die Form die es heute angenommen hat. Insbesondere am Beispiel der Tekki. Während es immer kälter wurde gingen alle nach und nach ins Innere. Es war deutlich merkbar, dass den Meisten der Tag in den Knochen steckte. So löste sich die Gruppe auch recht schnell auf, nur um morgens wieder pünktlich zur zweiten Qigongeinheit bereit zu stehen. So lief der zweite Tag sehr ähnlich wie der Erste ab, nur mit einem Unterschied. Es war der Tag der Abreise und so wurden nach gemütlichen Kaffee und Kuchen am Nachmittag langsam die Koffer gepackt, sämtliche Trainingsgeräte in den Autos verstaut und im Haus aufgeräumt. Nach einem letzten Kraftakt, dem Eintrag im Gästebuch, wurde der Heimweg angetreten. Meiner Meinung nach war das Trainingslager ein wirklich gelungenes Unterfangen bei dem jeder Teilnehmer neue Erfahrungen und Einblicke ins Karate bzw. Qigong sammeln konnte. Ich persönlich habe keine Kritikpunkte, jedoch haben mir einige Dinge besonders gut gefallen. So fand ich es zum Beispiel sehr gut, dass wir für die Partnerübungen deutlich mehr Zeit als im normalen Training hatten. Auf diese Weise konnte man ein deutlich besseres Verständnis für die Bewegungen entwickeln. Spannend fand ich auch die Ideen, welche hinter der Tekki stecken sowie die mannigfaltigen Anwendungsmöglichkeiten einer einzigen Bewegung. Des Weiteren waren auch die Qigongübungen eine sehr interessante, wenn auch recht befremdliche Erfahrung. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich es schade finde mir nicht alles, was ich an diesem Wochenende gelernt habe, merken zu können.

Patrick Schaefer

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